Experten befinden das deutsche online Glücksspielverbot als verfassungswidrig

17.01.2008

Die 16 deutschen Bundesländer stehen nach wie vor wegen der Einführung des online Glücksspielverbots und des zusätzlich eingeführten, freiheitseinschränkenden Internetgesetzes am Neujahrstag mit Kritik und Androhungen internationaler Verfahren unter Beschuss.

Der Chef des in Großbritannien ansässigen Wettunternehmens MyLotto24 – einer Tochtergesellschaft des deutschen Giganten Tipp24- Carsten Frein wiederholte die Meinung des Hauptunternehmens und kommentierte dies folgendermaßen: „ Wir betrachten das Bundesabkommen bezüglich des Glücksspiels als eindeutig illegal und werden notfalls rechtliche Schritte einleiten."
„Berichte von bekannten Verfassungsrechtlern wie Professor Bodo Pieroth oder Professor Hermes bestätigen, dass das Abkommen der deutschen Verfassung und dem europäischen Gesetz widerspricht. Die EU und die Deutsche Kommission für Monopole haben ebenfalls Position bezogen."

Frein sagte, dass das Geschäft in Großbritannien keinerlei Einbrüche erlitten habe, aber jedoch in Deutschland das Unternehmen in seinen „marketing communications" so lange eingeschränkt ist, bis auf gerichtlicher Ebene eine Lösung erzielt wird.

Betreiber wie Bwin, Fluxx und Tipp24 haben insgesamt die Entwicklungen kritisiert (siehe auch vorherige Berichte).

 

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