Große online Firmen im Kampf gegen deutsche Bundesländer
Das Neue Jahr scheint in Deutschland unter ziemlich angespannter Stimmung zu starten, da große online Glücksspiel Unternehmen die Pläne der 16 Bundesländer, die in dem ab 1.Januar in Kraft tretenden neuen Gesetz die Aufrechterhaltung des staatlichen Glücksspielmonopols vorsehen, nicht stillschweigend akzeptieren werden.
Das verabschiedete Gesetz soll privaten Wettanbietern die geschäftliche Tätigkeit im Land verbieten, was eine absolute Missachtung der EU Richtlinien, die einen freien Handel von Dienstleistungen vorsehen, darstellt.Berichten von „Die Welt" zufolge erklärte der Staranwalt Dr. Wulf Hambach, dass die deutsche Kanzlei Hambach und Hambach die rechtlichen Interessen von BWIN Interactive Entertainment und Fluxx AG vertreten und den Prozess beschleunigen wird.
Die Zeitung berichtet, dass Hambach 20 der weltgrößten Wettfirmen vertritt.
„Das verabschiedete Gesetz bricht EU Recht, da es ausländische Wettunternehmen, die mit EU Lizenzen arbeiten, vom deutschen Markt ausschließt," sagt Hambach zu dem Gesetz, das langfristig als Schutz der durchaus lukrativen Einnahmen der staatlichen Glücksspielunternehmen dienen soll.
„Die Welt" berichtet weiter, dass Michael Winkelmueller von der Kanzlei Redeker sagte, es sei zu erwarten, dass ca. 3000 Wettunternehmen in Deutschland Klage einreichen werden.
Die deutschen Bundesländer haben sich für ein Verbot von privaten Sportwettenunternehmen bis 2010 ausgesprochen und beabsichtigen bis dahin ein System zu entwickeln, wodurch auch private Wettanbieter eine Konzession erhalten können.
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